Glonner Reserve setzt sich knapp gegen Egmating durch

Noch immer ist die 1500er Marke in der Gauoberliga unangetastet

Landkreis – Die magische 1500 hat in der Luftgewehr Gauoberliga auch in Runde drei kein Team gerissen. Wobei Hubertus Eglharting ganz nah dran war: Unter der Mithilfe von Monika Prosser (389) standen in Ottersberg (1468) immerhin 1499 Ringe auf dem Eglhartinger Ergebnisbogen.

Enger lief es zwischen der FSG Reserve und den Gästen aus Egmating. Den Frohsinnschützen fehlten am Ende nur drei Ringe auf ein Unentschieden, Glonn 2 setzte sich mit 1489 zu 1486 Ringen durch und ist weiter auf Tabellenplatz zwei zu finden. Dahinter steht mit Neufarn Parsdorf ein neuer Name, die Edelweißschützen knackten Aufsteiger Bruckhof mit 1488 zu 1465 und zogen damit in der Wertung an Egmating vorbei.

Ingelsberg 2 scheint in der Gauliga 1 das Maß aller Dinge zu sein. Satte 1491 Ringe meldete die Ingoltreserve aus dem Vergleich mit der FSG Markt Schwaben (1388), Lukas Markl zeichnete sich dabei mit 390 Ringen im Einzel aus. In Forstinning war Glonn 4 zu Gast. Das Nachwuchsteam der FSG gewann auch diesen Vergleich (1454 zu 1461) und ist damit weiterhin ungeschlagen Tabellenführer. Grafing 2 gelang ein wichtiger Erfolg gegen den möglichen Abstieg: Mit 1429 zu 1436 gewann die Bärenreserve bei Eglharting 2, damit wurde auch die rote Laterne an die Hubertusmannschaft übergeben.

Eben glänzten sie noch mit dem bisher besten geschossenen Resultat, nun verloren die Adler aus Kirchseeon in der Gauliga 2 nicht nur zum ersten Mal in dieser Saison, damit war auch gleich die Tabellenführung futsch, die jetzt die SG Tulling innehat. Bei gleicher Personalbesetzung fehlten den Adlern im Vergleich zur sagenhaften Vorwochenvorstellung (1512 Zähler) satte 50 Ringe, das kam den Gästen aus Gsprait durchaus gelegen. Mit 1462 zu 1468 gewannen die Seeschützen und stabilisierten damit ihren Mittelfeldplatz. Adi Urscher markierte mit seinen 383 Ringen auch den Spitzenwert für die Gspraiter. Tulling feierte ein 1466 zu 1436 über das Schlusslicht Sebastiani Ebersberg und ist nun etwas überraschend neuer Spitzenreiter. Das höchste Teamergebnis meldeten diesmal die Burgschützen: Unterelkofen gewann bei Diana Lorenzenberg mit 1461 zu 1475 Ringen.

Ihren zweiten Wettkampf absolvierte die A-Klasse 1, hier scheint Feuer Ebersberg derzeit den Ton anzugeben, die FSG tütete bei Eglharting 3 den zweiten Saisonsieg (1383 zu 1409) ein. Sebastian Stuhlmann (FSG Ebersberg) freute sich wie Michael Tristl (Ingelsberg 3) über den Bestwert von 364 Ringen in der Einzelwertung. Leider reichte das gute Abschneiden des Ingoltschützen nicht zum Punkterfolg: Die SG Ottersberg 2 hatte in der Endabrechnung 1391 zu 1372 Ringe zu bieten und damit waren für die SGO auch die ersten Punkte der Saison im Sack.

In der A-Klasse 2 schenken sich die Moosacher und Bergangerer Luftgewehrschützen derzeit nichts, in der dritten Runde war Berganger mal wieder ein Stück besser unterwegs. Bei Gsprait 2 angelten die Rohrsdorfer ein 1411 zu 1443 aus dem Weiher, während die Kollegen von der Königseiche die Tullinger Reserve (1414 zu 1376) gut im Griff hatten. Glonn 3 gewann gegen Ottersberg 3 mit 1371 zu 1359 Ringen, dabei hatte es die FSG „Altherrentruppe“ bereits zum zweiten Mal mit einem Waffendefekt im Team zu tun: Nach einem Bruch bei Matthias Steinecker in der Vorwoche hatte diesmal Thomas Weber einen Ausfall seines Gewehrs zu beklagen und musste mitten im Wettkampf (nach zwei Nullen) auf eine Vereinswaffe ausweichen. Von derart viel Pech war Stefan Kriegelstein weit entfernt, dem Gspraiter gelang der Gruppenbestwert (369 Ringe).

Adlerhorst Oberelkofen ist auf dem besten Weg, die B-Klassenzugehörigkeit zeitnah zu beenden: In der B1 führen die „Horstis“ nach einem souveränen 1286 zu 1383 bei Sebastiani Ebersberg 2 ungeschlagen die Tabelle an. Auch der höchste Einzelwert kam von einem Adlerhorstschützen, Gerhard Daser überzeugte mit 356 Ringen. Erste Punkte meldete die SG Buch, das Edelweißquartett bezwang Feuer Ebersberg 2 mit 1320 zu 1203 Ringen. Frei hatte diesmal Adler Kirchseeon 2.

Bisher hatte es in der B-2 für Eglharting 4 und Berganger 2 noch nicht zu einem Punkterfolg gereicht, jetzt traten die beiden Teams im direkten Vergleich gegeneinander an. Simon Vodermayer (Hubertus) zielte dabei ganz genau aber auch seine 355 Ringe reichten nicht aus, um den ersten „Zweier“ der Saison buchen zu können. In der Endabrechnung standen für beide Mannschaften jeweils 1293 Ringe, die Punkte wurden folgerichtig geteilt. Das passierte der Bruckhofer Reserve nicht, mit 1327 zu 1226 wurde Waldeslust Netterndorf kalt erwischt.


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